Hallo
Kalli wrote:Vivaldi wrote:Danke, Odin. Aber werden sie Ihnen zuhoeren?
To others:
Thanks Odin. But will they listen to you?
Ich denke schon! Schliesslich hat die UE sich auch in die Diskussion hier im Forum eingemischt.
Wir sollten trotzdem Abstand davon nehmen, die UE irgendwo oeffentlich anzugreifen. Lieber erst mit denen diskutieren. Vielleicht sind sie ja zu Zugestaendnissen bereit!
Abstand nehmen - Zugeständnisse ?
Die beiden Briefe der Rechtsanwälte der UE an IMSLP waren zwar juristisch weitgehend korrekt, aber eine Kriegserklärung an Projekte wie IMSLP ganz allgemein.
Damit hat die UE "die Feindseligkeiten eröffnet". Sie verdient daher niedergerungen und zur Kapitulation gezwungen zu werden, als angemessene Strafe für dieses Vorgehen. Konzilianz und Entgegenkommen wird man dort nur als Zeichen der Schwäche auslegen - wie so oft, wenn es "hart auf hart geht".
Die UE hat die Möglichkeit die beiden Briefe zurückzuziehen und Herrn Feldmahler und seine Freunde (uns) öffentlich um Entschuldigung zu bitten und für die Zukunft Besserung zu geloben. Damit könnten dann die Feindseligkeiten beendet werden, aber nicht mit weniger. Das IMSLP-Projekt könnte dann sofort wieder ans Netz gehen.
Ich fände es gut, wenn ein institutioneller Betreiber das IMSLP-Projekt und die gesamte Verantwortung dafür übernehmen würde, ohne dass sich für die Benutzer etwas ändert. Die schwedische Piratenpartei, der ich noch nicht angehöre, mit der ich aber sympathisiere, hat sich dazu bereit erklärt und könnte als starker Gegner gegenüber UE und anderen Verlegern auftreten, wenn die "das Fell juckt" und sie meinen das Kriegsbeil ausgraben zu müssen.
Klar hat es auch Nachteile, wenn eine politische Partei das Projekt weiter betreibt, aber ich glaube nicht dass Privatpersonen wie Herr Feldmahler bei allem Respekt und aller Dankbarkeit auf die Dauer die Energie und die Nerven haben werden. Die Aggression der UE wird leider kein Einzelfall bleiben. Herr Feldmahler, in dessen Dankesschuld wir alle stehen, könnte das Projekt umgehend an die schwedische Piratenpartei zu treuen Händen übergeben. Er könnte dann sehen und miterleben, wie sein Projekt weiterlebt, ohne dass er selbst noch irgendwelche Risiken eingeht. Weder für die Nutzer noch für die Leute, die urheberrechtsfreies Material bereitstellen, würde sich etwas ändern.
Das alles habe ich in meinem schlechten Englisch auch bereits geschrieben.
Die UE und die gesamte Verlagsbranche wüsste dann sofort, dass man es mit einem Gegenüber zu tun hat, das sich nicht nur wehren kann, sondern auch das politische Ziel verfolgt die gesamte Urheberrechtsgesetzgebung zu Gunsten von nichtkommerziellen Nutzern wie uns zu reformieren.
Gruss von